Alternativmedizinische Methoden

Alternativmedizinische Methoden gehören nur selten zu den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenkasse (z.B. Akupunktur bei Kniegelenks- und Rückenbeschwerden). Eine besondere Qualifikation ist hier Voraussetzung. Homöopathische und pflanzliche Therapien werden von der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) nicht erstattet. Sie gehören zu den medizinischen Leistungen, die privatärztlich vergütet werden. Oftmals ist eine solche Therapie ausreichend, um den Beschwerdedruck zu mildern; manchmal führt sie auch zur Heilung, ohne dass nebenwirkungsreichere schulmedizinische Maßnahmen ergriffen werden müssen.

In der Gynäkologie und Geburtshilfe gibt es ein breites Spektrum von Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen, wo solche Heilmethoden sinnvoll eingesetzt werden können. Dies betrifft: Wechseljahrsbeschwerden, das prämenstruelle Syndrom, Zyklusstörungen, Eierstockszysten, Brustspannen, rezidivierende vaginale Infekte, Schwangerschaft, Stillzeit, Unfruchtbarkeit, Krebserkrankungen und Wundheilungsstörungen. Auch bei Endometriose und Myomen ( kleiner als 4 cm ) gibt es therapeutische Ansätze. Hierbei sollte der Therapeut immer seine Grenze kennen, um nötigenfalls auf eine schulmedizinische Methode wechseln zu können.

Bei der Homöopathie werden die Stoffe in 10-[D wie dezimal], 100- [C wie centesimal] oder 50 000- [LM oder Q] Potenzen verdünnt. Der menschliche Körper merkt, worauf er zu reagieren hat und steuert dagegen an. Dieses Prinzip wurde von Samuel Hahnemann 1790 im Selbstversuch entdeckt. Verdünnungsreihen oberhalb der Loschmidt-Zahl von 6,02 x10²³ enthalten keine stofflichen Anteile mehr. Dies entspricht in etwa einer Verdünnung von D60 oder C30. Allerdings sind stoffliche Bestandteile oberhalb einer Verdünnung von D6 mit den üblichen pharmazeutischen Methoden nicht mehr nachweisbar. Eine ausreichende Studienlage zu diesen Therapieformen liegt bisher nicht vor. Die Behandlung beruht überwiegend auf Erfahrungswerten.
In unserer Praxis herrscht das Prinzip: „so viel wie nötig, und so wenig wie möglich“, so dass oben genannte Behandlungsformen im Therapie- und Beratungskonzept integriert sind. Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie mich an!

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