Hämorrhoiden- und Enddarmbehandlung, Diagnostik und Therapie von Geschlechtserkrankungen, Versorgung von Hauterkrankungen

Entzündliche Erkrankungen der Genitalorgane oder des Darmes sind neben Hämorrhoiden ein häufiges Krankheitsbild in der frauenärztlichen Praxis. Klassische Geschlechtserkrankungen werden dagegen eher seltener diagnostiziert.
Oft besteht ein unangenehmer Juckreiz, Brennen oder vaginaler Ausfluss, so dass der Weg in die Praxis führt. Auch Unterleibsbeschwerden oder unregelmäßige Blutungen können Richtung weisend sein. Die häufigste Ursache ist ein Pilzbefall der Scheide, der meist mit einer einfachen Salben-, Zäpfchen- oder Tablettentherapie zu beheben ist. Manchmal sind Antibiotika gegen andere Erreger wie Bakterien, Trichomonaden oder gegen die in den letzten Jahren zunehmenden Chlamydien-Infektionen erforderlich. Eine Partnerbehandlung ist hier sinnvoll. Starkes Brennen im äußeren Scheidenbereich tritt oft beim Herpes genitalis auf. Auch an chronische Hauterkrankungen wie den Lichen sclerosus, Lichen planus oder eine Psoriasis muss gedacht werden. Nicht selten sind allergische Reaktionen auf ein neues Intimspray, Rasierschaum, die Slipvorlage, das Kondom oder die mit einem neuen Waschmittel gewaschene Unterwäsche.

Hämorrhoiden können neben Darmbluten ebenfalls einen lästigen Juckreiz verursachen Andere Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Kolitis ulcerosa, Polypen, Marisken oder Darmkrebs sollten differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden. Der Besuch beim Frauenarzt lohnt sich immer, bevor eine Selbstbehandlung das Beschwerdebild verschlimmert.

Liegt eine klassische Geschlechtserkrankung vor, ist die Partnerbehandlung ein „Muss“! Gonorrhöe (Tripper) oder Syphilis haben auch in heutigen Zeiten nichts an ihrer Gefährlichkeit eingebüßt. Dies gilt insbesondere auch in der Schwangerschaft. Neben Frühgeburten können schwere und bleibende Schäden beim Kind auftreten. Eine adäquate Behandlung mit hoch dosierten Antibiotika ist erforderlich. Ein Test auf Syphilis ist in den Mutterschaftsrichtlinien vorgeschrieben. Ein verstärktes Auftreten dieser Erkrankungen ist nach Öffnung der Grenzen nach Osteuropa nicht auszuschließen. Dies gilt auch für HIV (AIDS) Infektionen. Hier kann ein Test auf freiwilliger Basis während der Schwangerschaft durchgeführt werden. In NRW gab es im Jahr 2005 10 500 HIV-Infizierte (davon 550 Neuinfektionen). Der Frauenanteil beträgt seit Jahren in etwa 20%. Bei 1 500 der Infizierten war das Vollbild der Erkrankung AIDS ausgebrochen. Sprechen Sie uns an! Wir testen ihren Immunstatus gern. Selbstverständlich unter streng vertraulichen Bedingungen!

Hauterkrankungen an der weiblichen Brust sind keine Seltenheit: in Frage kommen Hautpilze, Dermatosen oder Entzündungen. Abzugrenzen sind diese Krankheitsbilder vom inflammatorischen Brustkrebs. Eine Brustentzündung im Wochenbett ist in der Regel kein Grund abzustillen und problemlos behandelbar.

Hormonelle Störungen oder Defizite sind oft die Basis für Veränderungen des Hautreliefs, der Behaarung oder für entzündliche Erkrankungen. In den Wechseljahren oder danach kann eine einfache lokale Salben- oder Zäpfchenbehandlung in der Scheide die Lebensqualität deutlich erhöhen! Schon nach 1-2 Wochen Therapie normalisiert sich der häufige Harndrang und das lästige Scheidenbrennen. Der Geschlechtsverkehr muss nicht schmerzen! Ein Besuch beim Frauenarzt zahlt sich aus!

zurück zu Regelleistungen

 

Leistungen

 

 

 

 

 

 

 

 


weitere Bilder bitte klicken